Über uns
Gründung
Die Gründung der ersten DJK in Wiesentheid erfolgte im Jahre 1927 aus Mitgliedern des bereits vorhandenen FC Franken und der Kolpingsfamilie. Es wurde hauptsächlich Fußball gespielt. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurden auch DJK-Vereine verboten. Die DJK in Wiesentheid traf es 1934. Ab diesem Zeitpunkt sollte der Sportbetrieb 20 Jahre lang ruhen.
Wiedergründung und Sportheimbau
Im Jahre 1954 wurde die DJK dann wieder gegründet. Damals mussten die Sportler mit bescheidenen Verhältnissen zurechtkommen. Als Sportheim fungierte eine von Reinhold Bingenheimer selbst gebaute Holzhütte. Das Sportheim am Sportplatz in der Kolpingstraße wurde von Vereinsmitgliedern ab 1962 geplant und gebaut. Die Fertigstellung erfolgte 1964 als eines der ersten Sportheime im Landkreis Gerolzhofen. Ehrenvorsitzender Georg Schmittner erstellte den Plan, sein Nachfolger Fritz Heining kümmerte sich um die Bauausführung. Zugleich wurde auch der Sportplatz erweitert.
Rasanter Mitgliederzuwachs
In den 70er und 80er Jahren nahm der Ausbau der Abteilungen auf Grund des enormen Zuwachses an Mitgliedern rasch zu. 1967 zählte die DJK Wiesentheid 180 Mitglieder, zehn Jahre später waren es schon doppelt so viele. Heute besteht der Verein aus über 900 Mitgliedern.
Sportarten
Nach 1954 waren die ersten sportlichen Betätigungen der DJK-Aktiven Handball, Schießen, Tischtennis, Leichtathletik und Gymnastik. Damals war das Domizil das Kolping-Heim im Alten Schlößle. Größere Versammlungen fanden seinerzeit in den Gasthäusern Schwarzer Adler und Weißes Roß statt. Heute haben wir folgende Sportarten im Programm: Fußball, Handball, Badminton, Volleyball, Gymnastik, Tischtennis
Höhepunkte der Vereinsgeschichte
Ein Höhepunkt in der Vereinsgeschichte war sicherlich der 20.Juni 1993. An diesem Sonntag segnete Pfarrer Hermann-Josef Schöning als geistlicher Beirat des Vereins die neue Sportanlage und das Sportheim am Geesdorfer Weg, das in nicht einmal zweijähriger Bauzeit fertig gestellt wurde. Die Marktgemeinde Wiesentheid unterstützte die DJK, indem sie den alten Sportplatz und das alte DJK-Heim in der Kolpingstraße übernahm und auch einen gemeindlichen Platz mit rund zwei Hektar Fläche für die neuen Sportplätze zur Verfügung stellte. Nahezu in Eigenleistung erstellten DJK-Mitglieder das Sportheim.