Über uns
Wir möchten Ihnen auf dieser Seite die Besonderheiten unseres Sportvereins präsentieren. Dazu stellen wir die Frage, die Herr Moosbauer auf dem Diözesantag der Diözese Würzburg 2005 gestellt hat: Wege und Zeichen – Ist die DJK noch zeitgemäß?
Wer sind wir?
- Gründung der DJK Wiesentheid 1927
- Auflösung 1935 (mit dem allgemeinen Verbot)
- Wiedergründung 1954
- weitere Informationen speziell zur DJK Wiesentheid
Der Name DJK (Deutsche Jugendkraft)
Der Name ist keine Erfindung des DJK-Sportverbandes, vielmehr ein häufig verwendeter Begriff der damaligen Zeit, der auch in anderen Kulturen, Sprachen und Sportbereichen verwendet wurde (Italien: juventus). Zur damaligen Zeit war damit die Summe der kraftvollen, kreativen Eigenschaften der Jugendzeit gemeint, ohne dass diese auf den Lebensabschnitt der Jugend begrenzt war. Schon lange vor der Gründung der DJK-Sportgemeinschaft war das Wort in der sportlichen nicht-konfessionellen Jugendarbeit in Gebrauch. Vor allem Turnvereine, aber auch evangelische Bibelkreise bedienten sich dieses Namens. In der Interpretation der heutigen Zeit kann mit Jugendkraft die Kraft gemeint sein, die sich dem Mitmenschen zuwendet, die Besonnenheit und Liebe weitergibt.
Die Besonderheit der DJK
Die Besonderheit der DJK kann durch den Gegensatz zweier Fragen charakterisiert werden: Was leistet der Mensch sportlich? - Was leistet der Sport menschlich? Während in der heutigen Leistungsgesellschaft oftmals die erste Frage im Vordergrund steht, hat sich die DJK zur Aufgabe gemacht, die zweite Frage zu beantworten. Hierdurch wird die Aufgabe der Übungsleiter herausgestellt: Es geht zwar auch um sportliche Leistungen und um Erfolg. Wichtiger aber ist die Integration des Sportlers in die Gemeinschaft.
Um welche Signale und Zeichen geht es?
Es gibt negative Signale in unserer Zeit: der Angriff auf das World-Trade Center in New York, das Attentat in der Schule von Erfurt, der Tsunami in Asien, aber auch ganz allgemein die Drogenprobleme oder die Arbeitslosigkeit (v. a. der Jugend) in der heutigen Zeit. Dazu kommt der Werteverfall im Allgemeinen. (Was ist richtig, was ist falsch?) Es stellt sich daher die Frage: Welche echten Lebens-Perspektiven gibt es? Hier bemüht sich die DJK-Gemeinschaft um positive Zeichen. Zu solchen Zeichen gehören z.B. das neue DJK-Logo mit dem Kreuz in der Mitte, das Vereinsbanner oder die Vereinsfahne im Sinne von "Flagge zeigen", Feiern im besonderen Rahmen (nicht nur essen und trinken), Vereinsmitglieder in schwierigen Situationen (Krankheit, soziale Probleme) begleiten.
Wo wollen und müssen wir hin?
Es braucht klare Ziele, dafür stehen die drei Säulen der DJK: sportlich gesellschaftlich christlich. Dabei ist das christliche Weltbild keine Besonderheit der DJK. Es ist ebenso in unserer Bayerischen Verfassung und im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verankert. Es kommt bei allem, was wir tun, auf die richtige Einstellung an. Dabei müssen soziale Werte und Toleranz im Vordergrund stehen. Bei der DJK geht es um den Sport, der dem Menschen dienen muss, d. h. der für die Menschen da ist.
Die Folge sind Angebote:
- für möglichst viele im Breiten- und Leistungssport
- zum Erleben der Zusammengehörigkeit
- zur Lebensorientierung
Die DJK bemüht sich mit Hilfe des Sports Werte auf kultureller, sozialer und pädagogischer Ebene zu vermitteln. Der Sport ist also ein Mittel, um Menschen einander näher zu bringen.
weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite www.djk.de, zum Beispiel über Geschichte und Tradition, Ziele und Aufgaben, Bildungskonzept u.v.m. Bearbeitung des Inhalts: Josef Heining